Vita
Niccel Steinberger

Meine Vita

Am 13. April 1965 kam Niccel Steinberger in Wermelskirchen (das liegt in Nordrhein-Westfalen/Deutschland) zur Welt. Vier Brüder begleiteten sie durch ihre Kindheit und Jugend, die sie zusammen mit ihrer Mutter in Nordrhein-Westfalen und Bayern verbrachten.

Ganz nebenbei bemerkt: Niccels Mutter und drei ihrer Brüder finden Sie übrigens auch im Internet, wenn Sie auf einen der folgenden Links klicken ...

www.pappmacheenistin.de
www.jedermenschisteinkuenstler.de
www.chris-ka.com
www.dr-kristuf.de

Es bleibt Ihnen erspart, hier jetzt alle Ortschaften nachlesen zu müssen, in denen Niccel Steinberger schon gewohnt hat; nur so viel: im Durchschnitt ist die Familie alle zwei Jahre umgezogen. Sie hat also als Kind oft die Schule gewechselt und die Möglichkeit gehabt, rheinisch, kölsch oder bayerisch zu sprechen, aber keiner dieser Dialekte hatte es ihr als Kind richtig angetan, mit dem komischen Resultat, dass sie seit ihrem dreissigsten Geburtstag schweizerdeutsch spricht.

Nach dem Abitur begann sie in München das Studium der "Theaterwissenschaften" und wechselte nach vier Semestern und einem kurzen Intermezzo als Schweizer Serviertochter in Samedan, an die Uni Bayreuth, um dort "Interkulturelle Germanistik", "Ethnologie" und "Volkskunde" zu studieren.

Bei dem Wort "Interkulturelle Germanistik" sind Sie sicher ins Stolpern geraten. Niccels Neffe fragte sie einmal im Alter von sechs Jahren: "Niccel, stimmt das, dass Du in der Untergerdaristik studiert hast?" Der schönste Name, den sich je ein Mensch für ihr Studienfach ausgedacht hat! (Das Fach heisst übrigens mit anderen Worten "Deutsch als Fremdsprache")

Während ihres Studiums absolvierte sie ein beeindruckendes Auslandspraktikum an der Reformuniversität von Ålborg in Dänemark. 1993 schloss sie das Studium mit einer Magisterarbeit - bitte lachen Sie jetzt nicht! - zu folgendem Thema ab:

"Das Lachen und Weinen des Clowns. Studien zum interkulturellen Erkenntnispotenzial einer komischen Figur am Beispiel von Heinrich Bölls Ansichten eines Clowns"

Nach dem Studium, 1993, entwickelte sie ein Lachseminar, in dem man während eines Wochenendes die Freude am Lachen und seinen Humor neu entdecken kann. Eine Teilnehmerin schrieb nach so einem Seminar:

"Es heisst, Glaube kann Berge versetzen; ich habe erfahren, Freude kann das auch."

1996 hat sie die Liebe nach New York verschlagen. Nicht nur die Liebe zur Stadt New York City, nein, auch die Liebe zu ihrem heutigen Mann, Emil Steinberger. Sie verbrachte mit ihm zwei wunderschöne und sehr interessante Jahre in NY und im Jahr 1999 heirateten sie in der City Hall des "Big Apple". Dann zogen sie in die Französische Schweiz und leben seither am Genfer See in einem Haus das seit 1913 den schönen Namen "Riant Château" (zu deutsch: Lachendes Schloss) trägt.

Im Jahr 2000 haben Niccel und Emil Steinberger den Verlag Edition E gegründet, in dem sie Bücher, CDs, DVDs und in Zukunft vielleicht noch einiges mehr veröffentlichen. Allerdings geben sie in diesem Verlag nur eigene Produkte heraus. Und damit sind sie bereits bis über beide Ohren beschäftigt.

Im November/Dezember 2006 fand in Maxe Sommers "Haus der Kunst St. Josef" in Solothurn die Ausstellung Wochenblätter statt, bei der Niccel und Emil Steinberger erstmals ihre gemeinsam gestalteten Wochenblätter zeigten. Seit dem Jahr 2000 haben sie jede Woche so ein Wochenblatt miteinander kreiert. Neben den Wochenblättern wurden aber auch noch andere Arbeiten von Niccel und Emil Steinberger gezeigt.

Im Jahr 2008 war diese Ausstellung im "Alten Rathaus" Göttingen zu sehen. Es gab 2008 auch noch kleinere Ausstellungen von den Steinbergers, die in Fellbach (bei Stuttgart) und in Lauchheim (DE) im Schloss Kapfenburg stattgefunden haben.

Wenn Sie neugierig geworden sind, kommen Sie doch mal bei einer dieser Ausstellungen vorbei oder werfen Sie einen Blick in den Ausstellungskatalog "Wochenblätter" (ISBN 978-3-905638-33-2, der auch in unserem Webshop erhältlich ist).

Ihnen noch viel Spass beim weiteren Surfen und vor allem im Leben. Kommen Sie mal wieder hier vorbei!

Herzlichst,

Niccel Steinberger

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